Es geht um Ihre Sicherheit
Seit 2010 bietet das Kitzsteinhorn Freeriden im XXL-Format bei dem die umfassende Aufklärung über alpine Gefahren und der Appell an die Eigenverantwortung im Vordergrund stehen. Volker Hölzl von Programat entwickelte dazu zusammen mit einem lokalen Expertenteam ein umfassendes und modernes Imformationssystem. Bevor Sie eine Abfahrt starten: Informieren Sie sich immer bei der Freeride Info Base beim Alpincenter! Dort wird angezeigt, welche Routen aktuell geöffnet oder geperrt sind. Außerhalb der Routen befinden Sie sich im freien Skiraum, handeln ausschließlich eigenverantwortlich und bewegen sich außerhalb des Haftungsbereiches des Seilbahnunternehmens.
An den Freeride Info Points direkt am Einstieg der jeweiligen Freeride-Route können Sie sich mittels topografischer Karte letzte Informationen rauslesen, wie die Steilheit des Hanges, Gefahrenstellen, die schönste Line, Sicherheitshinweise und Tipps.
Die markierten Freeride Routen am Kitzsteinhorn sind nicht präpariert und nicht kontrolliert.
Alle wichtigen Informationen zum Thema Freeride XXL angenehm und schnell im Downloadbereich herunterladen.
Alpine Gefahren
Neben der Schönheit des Freeridens, darf man auf die alpinen Gefahren im Gelände nicht vergessen. Ein Apell an Ihre Selbstverantwortung:- Abseits der Piste befinden Sie sich im ungesicherten Gelände. Beachten Sie die Lawinengefahr!
Den aktuellen Lawinenlagebericht von Salzburg finden Sie unter http://www.lawine.salzburg.at
- Informieren Sie sich vorab über Wetter (hier gehts zum Wetterbericht), Gelände und Schneebedingungen. Bringen Sie sich nicht durch Verwehungen, Wetterumbruch, Orientierungslosigkeit oder eine unsicher Schneeunterlage in Gefahr.
- Fahren Sie nie ohne Sicherheitsausrüstung in das Gelände! Rucksack, Lawinensuchgerät, Schaufel, Sonde und Helm zählen zur Grundausrüstung eines Freeriders. Prüfen Sie sie Ihre Ausrüstung bevor Sie losfahren.
- Voraussetzung für ein schönes Freeride-Erlebnis ist das fahrerische Können. Fahren Sie nur in das Gelände, wenn Sie die körperliche Fitness und die technischen Fähigkeiten dafür mitbringen.
- Sammeln Sie Erfahrung und verringern Sie Ihr Risiko durch einen Freeride-Guide. Berg- und Skiführer besitzen das nötige Wissen um Sie vor Risiken zu bewahren.
- Akzeptieren Sie Limits.
Experten dazu ...

Volker Hölzl von
"The Freeride Experience" und
Mitentwickler des Freeride XXL
Leitsystems am Kitzsteinhorn.
"Vor allem 'ungeübte' Skifahrer oder Snowboarder sollten das ungesicherte Gelände unbedingt meiden, da das Risiko einfach viel zu hoch ist. Eine 'No risk, no fun' Mentalität ist hier absolut Fehl am Platz, denn wer seine Bretter oder sein Board nicht unter Kontrolle hat, der hat off-piste sicher nicht den erhofften Spaß und was noch viel wichtiger ist, er bringt dadurch sich und andere in Lebensgefahr. Wer sich ins freie Gelände wagen will, der sollte mindestens einen Parallelschwung auf einer schwarzen Piste schaffen. Vorher hat man im Tiefschnee einfach nichts zu suchen, denn dann wird aus dem erhofften Vergnügen sicher nur eine Qual.
Wer sich trotzdem in den Powder wagen will, der kommt an einigen Sicherheitsvorkehrungen nicht vorbei. Neben der notwendigen Technik ist vor allem die richtige Ausrüstung und nicht zu vergessen die Kenntnis über die örtlichen Gegebenheiten in den Bergen, das Wetter und die Schneeverhältnisse mitzubringen. Was die Sicherheit im freien Gelände anbelangt, ist ein Rucksack mit Pieps, Schaufel, Sonde und Erste-Hilfe-Paket sowieso Grundvoraussetzung. Darüber muss man gar nicht erst diskutieren. Nur auf die Ausrüstung alleine zu vertrauen, reicht in meinen Augen aber noch lange nicht, denn auch eine intensive Vorbereitung und Recherche ist mehr als nur sinnvoll.
Wenn ich in ein neues Skigebiet, wie das Kitzsteinhorn komme, dann muss ich unbedingt mit Locals reden, bevor ich die Ski anschnalle. So und nur so kann ich erfragen, wie die Bedingungen vor Ort im Moment gerade sind. Da kann die generelle Lawinenlage und das Wetter noch so gut sein, wenn ich die Gegend nicht kenne, kann ich die Gefahren unmöglich richtig einschätzen. Am besten ist es natürlich, wenn man sich einen Guide nimmt, denn der kann die aktuelle Lage besser abschätzen."
Thomas Kraus, staatlich gepruefter Skilehrer und Skifuehrer und Dipl. Sportlehrer, vom Skidome Oberschneider und seit 1984 im Gelände am Kitzsteinhorn unterwegs:
"Man darf nie in das Gelände fahren ohne sich vorher beim lokalen und regionalen Lawinenwarndienst informiert zu haben. Rucksack, Schaufel, Sonde und LVS-Gerät müssen als Ausrüstung mitgenommen werden. Bergführer bzw. staatlich geprüfte Skilehrer und Skiführer haben die richtige Ausbildung um Anfängern das Freeriden näher zu bringen. Vor allem die local Guides am Kitzsteinhorn haben das Wissen, die langjährige Erfahrung und erleben die Wetter- und Schneebedingungen seit Jahren mit und können dadurch das Risiko am besten abschätzen und die Route am besten wählen. Außerdem gehört zum Freeriden und zum Check-up für einen Freeride-Guide die tägliche Absprache mit dem Pistendienst vom Kitzsteinhorn."






